Über mich

 

Tabellarisch

  • Abgeschlossenes Studium der Kunstgeschichte, Germanistik
    und Christlichen Archäologie (Byzantinistik) an der
    Philipps-Universität Marburg, Abschluss: Magister Artium
  • PR-Berater DAPR
  • Multimedia-Entwickler (Siemens-Nixdorf)
  • Nach langjähriger Tätigkeit bei einem wissenschaftlichen Institut Wechsel zu den klassischen und neuen Medien: Anstellung bei mehreren Multimedia-Agenturen sowie Autor und Redakteur für verschiedene Zeitungen und Magazine
  • 2003 – 2022 selbständig als Kreativdienstleister für klassische und digitale Kommunikation
  • Seit 2023 Privatier
  • Autor und Vorleser komischer Texte
  • Laiendarsteller und Theaterdilettant
  • 2019 -2025 Gastgeber und Moderator der Lesebühne TapetenPoeten
  • Seit 2026 Gastgeber und Moderator der komischen Lesebühne FREIPLANSCHER

Prosa

Früher habe ich mal gegen Geld Gebrauchstexte geschrieben. Also Pressemitteilungen, Produktinformationen, Gebrauchsanweisungen, Mailings, Online-Content und so Sachen. Mein Schwerpunkt: Hygiene. Eine echt dröge Angelegenheit, aber muss ja auch einer machen.

Damit ich nicht die Lust am Schreiben verliere, habe ich parallel dazu komische Texte geschrieben. Getreu meinem Motto „Man muss schon ziemlich bekloppt sein, um nicht verrückt zu werden“ sehe ich gerne auf die schrägen Seiten des Lebens. Wenn ich mit einem fertig war (also mit einem Text), landete er in der Schublade. Bildlich gesprochen, tatsächlich landete er auf der Festplatte meines PCs.

Eines Tages bin ich auf einer offenen Bühne aufgetreten. Das Publikum hat an den richtigen Stellen gelacht und anschließend sogar applaudiert. Das hat mir gefallen. Seither trete ich auf Lesebühnen, Open Mics und so weiter auf. 2025 habe ich zum ersten Mal an einem Poetry-Slam teilgenommen. Quasi als Quoten-Oppa. Aber Literatur unter Zeitnot ist nicht mein Ding, dafür bin ich zu faul, mache ich nicht wieder.

Seit 2019 habe ich die offene Lesebühne TapetenPoeten organisiert und moderiert. Währenddessen habe ich viele verschiedene Autorinnen und Autoren kennengelernt. Das wär schön. 2025 habe ich diese Lesebühne beendet. Eine innere Stimme sagte damals zu mir „Lass gut sein! Danach kommt bestimmt was noch Besseres!“ Wenn man so einen qualifizierten Rat hört, sollte man unbedingt darauf hören. Innere Stimmen haben nämlich meistens recht und sagen ungern etwas zweimal.

Im Herbst 2025 bin ich auf der offenen Bühne des Rüngsdorfer Kulturbades aufgetreten. Auch hier hat das Publikum wieder an den richtigen Stellen gelacht und applaudiert. Und anschließend habe ich tatsächlich das Angebot bekommen, dort eine Lesebühne zu organisieren. Das neue Format heißt FREIPLANSCHER. Danke an die Kulturbad-Crew für das Vorschuss-Vertrauen!

Seit 2023 bin ich im beruflichen Ruhestand. Das Wort Rentner kann ich nicht leiden. Das klingt nach beigem Oppa mit billiger Zigarre und Gehstock, der stundenlang in Baugruben glotzt. Darum nenne ich mich lieber Privatier. Das klingt besser und sogar ein bisschen geheimnisvoll. Danach kommt zwar nicht mehr viel. Aber abgesehen von dieser knappen Perspektive kann ich diesen Aggregatzustand genießen. Sehr zu empfehlen!

Da ich mich für so viele Dinge interessiere, habe ich keine Zeit für Hobbys.

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